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Was eine Fell-Mineralanalyse alles über die Gesundheit deines Vierbeiners aussagen kann

Autorenbild: BesserfresserBesserfresser

Aktualisiert: 30. Mai 2024

Wusstest du, dass das Fell deines Lieblings eine Unmenge an Informationen speichert? Nein? Dann lies unbedingt weiter!


Heute möchten wir dir einen Einblick in unser Angebot der Fell-Mineralanalyse geben.


Ja, Haare können tatsächlich Informationen abspeichern! Auch bei uns Menschen werden Haarproben genutzt, um beispielsweise den Konsum bestimmter Substanzen nachzuweisen.


Doch wie funktioniert das bei Tieren?

Das Fell kann Informationen über einen Zeitraum von bis zu drei Monaten speichern. Das funktioniert so: Aufgenommene Mineralstoffe, Spurenelemente sowie toxische Stoffe werden über die Blutbahn zu den Haarpapillen transportiert und im Fell eingebaut. Daher eignet sich Fell hervorragend als Spiegel der Nährstoffversorgung und toxischen Belastung über einen längeren Zeitraum.


Vorteile gegenüber Bluttests

Im Vergleich zur Blutprobe bietet die Fellmineralanalyse den Vorteil einer längeren Rückschau auf die Gesundheit deines Tieres. Während Bluttests nur eine Momentaufnahme liefern, geben die Ergebnisse der Fellmineralanalyse Aufschluss über einen wesentlich längeren Zeitraum.


Welche Stoffe werden untersucht?

Bei der Fell-Mineralanalyse werden folgende Stoffe untersucht:


Hauptmineralstoffe: Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Silicium

Spurenelemente: Chrom, Cobalt, Eisen, Germanium, Kupfer, Lithium, Mangan, Molybdän, Selen, Zink, Zinn

Potentiell toxische Stoffe: Aluminium, Antimon, Arsen, Barium, Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber, Silber, Strontium, Thallium, Bismut


Wann ist eine Fellmineralanalyse sinnvoll?

Die Fell-Mineralanalyse ist besonders sinnvoll bei folgenden Symptomen:

  • Überprüfung der Nährstoffversorgung

  • Haut- und/oder Fellprobleme

  • Neurologische Beschwerden

  • Probleme des Bewegungsapparats

  • Allergien/Ekzeme

  • Schwaches Immunsystem

  • Medikamentengaben

  • Unklare Lahmheiten


Wie funktioniert die Probenentnahme?

Für die Analyse benötigst du etwa einen gut gehäuften Esslöffel voll Fell (ca. 200 μg), das hautnah abgeschnitten oder abrasiert wird. Geeignete Stellen zur Probenentnahme sind Bereiche, die wenig beleckt und frei von Schmutz sind, wie Brust, Nacken oder Schwanzansatz. Die Entnahme kann von mehreren Stellen erfolgen.


Welche Tiere können analysiert werden?

Die Fell-Mineralanalyse ist interpretierbar für Hunde, Katzen, Pferde und Rinder.


Durch die Fellmineralanalyse kannst du sicherstellen, dass dein geliebtes Tier optimal versorgt ist und mögliche gesundheitliche Probleme frühzeitig erkannt werden.


Wir setzen die Fell-Mineralanalyse gerne ein, wenn bei einem Tier der Verdacht auf Allergien oder Unverträglichkeiten besteht. Häufig kann bereits eine Schwermetallbelastung, beispielsweise durch Aluminium-Trinknäpfe welche Aluminium und Nickel enthalten, Juckreiz verursachen.

Unsere Philosophie ist es, der Ursache auf den Grund zu gehen und nicht nur Symptome zu bekämpfen.


Die Fell-Mineralanalyse hilft uns dabei enorm, sodass wir die Therapie passend mit den entsprechenden Präparaten für deinen Vierbeiner zusammenstellen können.


Gerne begleiten wir dich und deine Fellnase auf dem Weg zu einem fitten, gesunden und munteren Vierbeiner.



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